Die Fraueninsel

Die Fraueninsel - eine eigene kleine Welt

Auf der Fraueninsel sind Kunst, Tradition und Natur durch das über zwölfhundert Jahre alte Kloster und das „alte Fischerdorf“ immer noch eindrucksvoll bewahrt geblieben. Sie machen die Insel zu einem Kleinod bayerischer Kultur und Lebensart.

Den Südteil der Insel bestimmt die Klosteranlage, der Nordteil wird durch die Häuser des Dorfes und den Dorfanger geprägt. Das Fischerdorf, in älterer Zeit von etwa vierzig Fischer- und Handwerkerfamilien bewohnt, folgt mit seinen bebauten Flächen der Uferlinie der nördlichen Insel. Die Wohnhäuser, in der Regel mit vorstehenden Flachsattel-dächern, weisen die Giebel meist zum See hin. Die älteren Fischerhäuser, Bootshütten, Landungsstege und andere Einrichtungen der Fischer lassen den Fortbestand dieses Gewerbes auf der Insel noch gut erkennen. Zwischen den Häusern auf der West- und Ostseite führen kleine Gässchen von den Ufern direkt zum Dorfanger auf der Mitte der Insel.

An der höchsten Stelle der Insel (525 m) etwa in der Mitte, befindet sich der Lindenplatz mit der „Tausendjährigen Tassilolinde“ und der Kriegergedenkkapelle. Bis zur Säkularisation 1803 erhob sich dort an gleicher Stelle die bereits unter Äbtissin Elsbeth Torer (1391-1399) aktenkundlich erwähnte kleine Pfarrkirche St. Martin. Während des Jahrmarkttrubels zum Kirchweihfest von St. Martin war es im Jahr 1393 zu einem Todschlag gekommen.

Die Stirnseite der 1926 vom letzten Baumeister König Ludwigs II. von Bayern, Eugen Drollinger (1858-1930), in ba-
rockisierender Form erbauten Kriegergedenkkapelle, ziert ein Gemälde des frühen Expressionisten und Chiemseemalers Hiasl Maier-Erding (1894-1933). Es zeigt ein vor der Kulisse des Chiemsees mit der Fraueninsel betendes greises Fischerpaar. Diese Kapelle ist Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

Ein kleiner Inselrundgang ...

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