Aktueller Baufortschritt


5. Juni 2015 - Benefizkonzert 

Blockflöten in Perfektion


Amici di flauti spielt Purcells „King Arthur“ für den guten Zweck


Fraueninsel. An diesem heißen Tag galt die Frage, ob man bei dem tropischen Hitzenachmittag im Chiemsee zum Schwimmen gehen sollte oder ins Konzert im Münster der Benediktinerinnen-Abtei Frauenwörth.


Erfreulich viele Menschen entschieden sich für das Konzert mit Henry Purcells „King Arthur“, der hierzulande nicht allzu häufig aufgeführt wird. Das Ensemble Amici di flauti führte das Werk in einer gelungenen Bearbeitung für Erzählerin, Gesangs-solisten, Blockflötenconsort und Bassocontinuo auf.


Barbara Münzel übernahm die Moderation, Elisabeth Kies, Alarich Kress, Anna May, Victoria Scherer, Dagmar Scherschmidt und Erika Weßling verlangten den Blockflöten alles ab. Claudia Judex mit dem Cembalo und die Gesangssolisten Barbara Münzel, Sopran, sowie Michael Bauer, Bariton, überzugten ebenfalls.

Die neun Musiker waren mit einer beachtlichen Anzahl von Blockflöten angereist, die man in den verschiedensten Klangfarben hören konnte. Eine Subbass-Blockflöte beispielsweise erzeugt einen ausgesprochen warmen Bassklang wie eine tiefe Orgelpfeife und ist immer hin zwei Meter lang und sechs Kilo schwer. Die hohe Sopranino-Blockflöte ist dagegen nur 16 Zentimeter lang und wiegt nur 40 Gramm. Dazwischen gibt es noch fünf weitere Größen, die alle bei Amici di flauti in den verschiedensten Besetzungen zum Einsatz kamen.

Amici di flauti verzichtete auf ein Honorar, um die Renovierung der Chorkapelle der Benediktinerinnen-Abtei zu unterstützen. Das Publikum war offensichtlich angetan von Purcells Musik und füllte das Spendenkörbchen so gut, dass nun ein weiteres künstlerisch gestaltetes großes Glasfenster für die Chorkappelle finanziert werden kann.

Hötzelsperger, Passauer Neue Presse, 10.07.2015


16.06.2015 

Am Dienstag, 16.06.2015,  fuhren Mutter Johanna, Frau Hanna und Frau Elisabeth mit Herrn Birner zu den Schlierbacher Glaswerkstätten, um dort die ersten fertigen Fenster zu besichtigen. Auch galt es dort noch letzte Absprachen zu treffen. Hier die zwei Westfenster und die zwei Nordfenster und die Stele für die Marienstatue.

Der Brennofen - beim Brennvorgang erhitzt er sich auf über 1000 Grad - und der Vorbereitungstisch mit Farbpulver, Schamottmodeln etc..

Die Fenster des Gästebereichs und darüber auf der Chorempore haben den ersten Brennvorgang absolviert. Hier werden gerade Nachbesserungen für den zweiten abschließenden Brennvorgang besprochen.

Für die neue Orgel sind bereits die Pfeifen und der Spieltisch erstellt.


06. - 12. Juni 2015 

Nach Einbau der neuen Holzwand wurde das aktuelle Maß genommen. Jetzt konnte die endgültige Form der Metallsprossenkonstruktion entworfen werden.


Mai 2015 

Im Mai konnte die Vorbereitung für den Ambo und die Tabernakelwand abgeschlossen werden. 


29. - 30. April 2015 

Die Glastrennwand zum Orgelboden hin wurde entfernt. Man sieht jetzt auf die schwarze Abdichtungsfolie zur Kirche hin durch.

Ein Statiker begutachtete die Situation und berechnete die Vorgaben für das Stahlgerüst, dass die neue Fensterwand und die Orgel tragen muss. Das Gerüst wird gerade erstellt.

01. - 03. April

In der Woche vor Ostern (erste Aprilwoche) wurden die Gewölberisse saniert.


Mittlerweile wurde auf dem Orgelboden eine Kabeltrasse von der Trennwand in den Boden verlegt und die Verschläge aus der Wand entfernt. Auch auf der Kirchenseite befindet sich jetzt ein Gerüst 


Ende März

Im Chor wurde Ende März ein Gerüst erstellt, um die Wände und den Gewölberiss zu sanieren und um Zugang zu den Fenstern zu haben. 


Mitte März

Das Bild zeigt den Entwurf für das Chorgestühl.

Der Altar ist zu denken im Schnittpunkt der Diagonalen des Raumes.


Eine neue Orgel ist in Auftrag gegeben. Diese wird in das Chorgestühl integriert und als Freipfeifenorgel möglichst "luftig" konstruiert.


Dann kamen die 1:1-Modelle für die neue Einrichtung: Tabernakelwand, Altar, Ambo, Stele für Marienstatue und Chorgestühl:

Tabernakelwand, Ambo und Altarunterbau sollen aus Bronze gefertigt werden, die Tabernakelfront, Buchablage des Ambo und Stele unter der Marienstatue in Schlierbacher Glas, die Altarplatte aus Adneter Mamor, das Chorgestühl und der Fußboden aus Esche natur schlicht. Der Bereich, wo die alte Orgel stand, wird Gästebereich. 


Donnerstag, 19.03.2015 

Die Ausräum- und Abbrucharbeiten beginnen. Das Chorgestühl wird von der Firma JaKo Baudenkmalpflege aus Rot an der Rot fachmännisch ausgebaut. Es wird in einem Meditationszentrum wieder komplett aufgestellt. Hinter den Vertäfelungen stoßen wir auf die alten Zustände von vor 1928.


Freitag, 13.03.2015 

Abschließende behördliche Klärung der Fenstergestaltung und Erteilung der endgültigen Baugenehmigung.


Freitag, 16.01.2015

Wir feiern die letzte Heilige Messe in unserem alten Chor.

Herr Pfarrer Konrad Kronast profaniert den Altar.


Freitag, 02.01.2015

Die Pfarrei Bürmoss (bei Salzburg) hat Verwendung für unsere Chororgel. Sie wird von der Orgelbaufirma Pieringer abgebaut und transferiert. Diese Firma wiederum ist auch mit dem Bau der neuen Orgel beauftragt.


Freitag, 21.11.2014 (Patrozinium der Chorkapelle)

Die Schlösserverwaltung erteilt die grundsätzliche Bewilligung


Dienstag, 24.06.2014 (Namenstag von Äbtissin Johanna)

Eingang des generellen Bewilligungsbescheids der Unteren Denkmalschutz-behörde, vorbehaltlich einer letzten Klärung der Fenster zum Münster hin.


Mittwoch, 04.12.2013 

Es ist ein freudiges Ereignis. Der Konvent ist begeistert und beschließt, das Konzept umzusetzen.

2014 begeben wir uns auf den hürdenreichen Weg der konkreteren Planungen und der Behördengenehmi-gungen. Neben den Baubehörden und dem Denkmal-amt ist die Bayerische Schlösserverwaltung einzubinden. Die eigentliche Chorkapelle ist in ihrem Besitz.

Bruder Thomas Hessler OSB von den Kunstwerkstätten Europakloster Gut Aich und seine Mitarbeiter, Herr Geyer-Kubista von den Schlierbacher Glaswerkstätten und die Kunstschmiede Klingl (Bronzearbeiten) aus Eching am Ammersee stellen ein Konzept zur Neugestaltung unseres Chorraumes vor.